Von jeher haben öffentliche Bibliotheken vielfältige und nicht zu unterschätzende Aufgaben. In erster Linie sind sie eine Bildungs- und Weiterbildungseinrichtung für alle Bevölkerungsgruppen und Altersstufen, sind  also Orte des Lernens, der Kommunikation, aber auch des fröhlichen Miteinanders für Groß und Klein, Alt und Jung. In Zeiten, in denen sich die Mediengesellschaft rasant wandelt und weiter entwickelt, werden sie vor besonders große Herausforderungen gestellt. Da öffentliche Bibliotheken in Deutschland in der Regel von Kreisen, Städten oder Gemeinden unterhalten werden, diese freiwilligen Leistungen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten jedoch auch eingeschränkt werden können, sind sie auf jegliche Unterstützung angewiesen. Deshalb wurden vielerorts Fördervereine ins Leben gerufen. So auch in Bremerhaven. Im Oktober 2005 fanden sich 14 engagierte Bürger*innen zusammen, um den Freundeskreis zu gründen. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, das Angebot und den Service „ihrer“ Stadtbibliothek zu erhalten und auszubauen. Die Gründungsvorsitzende Angela Geermann musste ihr Amt als erste Vorsitzende aus persönlichen Gründen bereits nach einem Jahr aufgeben, fand aber in Werner Siebert einen überaus engagierten Nachfolger. Es war ein großer Verlust für den Verein, als Werner Siebert 2014 viel zu früh verstarb. 

Im März 2015 übernahm Elena Reimann den Vorsitz des Freundeskreises.