Autor: Esther Lindenau

Zum Welttag des Buches etwas Unterhaltsames:

Auf der Website der Deutschen Welle findet sich ein kurzweiliger und informativer Beitrag zur Geschichte des Eselsohrs. Hier der Link: https://www.dw.com/de/welttag-des-buches-eselsohr/a-57274778

Bitte weitersagen: Ehrenamtliche, die gerne radeln und vorlesen, für das Geschichtenfahrrad gesucht!

Foto: Stadtbibliothek

Mit diesem schicken  Lastenfahrrad war im vergangenen Jahr eine Bundesfreiwilligendienstleistende in der Stadt unterwegs, um mithilfe eines sog. Kamishibais – eines kleinen Holztheaters – Bildergeschichten vorzulesen. Dieses Aktion möchte die Stadtbibliothek auch in diesem Jahr wieder anbieten und sucht dafür Ehrenamtliche, die Freude am Umgang mit Kindern haben, das Vorlesen lieben, gerne an der frischen Luft sind und nicht zuletzt durch Bewegung etwas für ihre Gesundheit tun möchten.

Wer die Bibliothek dabei unterstützen möchte,  ist herzlich eingeladen, Kontakt mit Frau Keil aufzunehmen:
Telefon 0471 – 590 2026

Der Lesetipp im April erzählt von einem schrecklichen Unglück und dem gemeinsamen Kampf zweier Väter gegen den Hass.

Colum McCann (2020): Apeirogon, Rowohlt, Hamburg, 608 S.

Buchcover ©Rowohlt Verlag

Das Unglück, die Katastrophe für die Familien von Rami, dem Israeli, und Bassam, dem Palästinenser, ist schon passiert, als die Erzählung einsetzt. Smadar, Ramis Tochter, wurde knapp 14jährig von der Bombe eines Selbstmordattentäters getötet. Abir, die Tochter Bassams, starb durch die Kugel eines israelischen Soldaten, sie war 10 Jahre alt.
Die Väter Rami und Bassam erzählen ihre Geschichten und die ihrer Töchter immer und immer wieder. Indem sie dies tun, versuchen sie, das scheinbar Unmögliche zu erreichen, das Ende der Besetzung Palästinas durch Israel, das Ende des gegenseitigen Hasses und das Ende des gegenseitigen Mordens. „Es hört erst auf, wenn wir miteinander reden“ ist ihre Überzeugung und ihr Mantra. Diese Überzeugung treibt sie an und lässt sie weiter hoffen und für die Verständigung arbeiten.
In 2 x 500 kleinen bis kleinsten, oft nur aus einem einzigen Satz bestehenden Kapiteln, blättert sich das Leben der beiden Protagonisten wie ein Kaleidoskop vor uns auf. Wie ein Apeirogon, der geometrischen Form, über die es in dem Buch heißt: „Man kann innerhalb des Ganzen überall hingelangen. Jeder Punkt ist erreichbar. Alles ist möglich, sogar das scheinbar Unmögliche.“ (S. 544) Das scheinbar Unmögliche ist der Frieden.
Das Buch ist konsequent aus der Perspektive der beiden Väter erzählt. Der Autor lässt uns wissen, dass Rami und Bassam reale Personen sind, über deren Schicksal und das ihrer Familien bereits in der Presse zu lesen war. So gibt es am Ende des Romans konsequenterweise einen ganz handfesten Verweis auf die Realität. Der Autor nennt Organisationen, die sich für den Frieden einsetzen und die Spenden gebrauchen können.
Das Buch fordert uns einiges ab. Viele Schilderungen der immer gegenwärtigen Gewalt sind schwer erträglich. Wer sich für Israel und Palästina interessiert, sollte dieses Buch trotzdem lesen. Wer glaubt, schon alles über diese Region und den Konflikt zu wissen, sollte es unbedingt lesen. Wer müde geworden ist, an Humanität und die Kraft der Versöhnung zu glauben, könnte mit diesem Buch neue Hoffnung schöpfen.

Der Autor Colum McCann ist in Dublin geboren und lebt in New York. Er ist mit seinen Romanen „Die große Welt“ und „Der Tänzer“ bekannt geworden und nominiert für den Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2021.

Silke Siedenburg

Der Titel ist ist in beiden Bibliothekstandorten vorhanden.

Der Lesetipp im März handelt vom drohenden Verlust der südtiroler Heimat und dem Widerstand der Menschen dagegen.

Marco Balzano (2020): Ich bleibe hier, Diogenes, Zürich, 288 S.

Buchcover:©Diogenes Verlag

Der erste Weltkrieg ist vorüber, und in dem kleinen Dorf Graun im Vinschgau in Südtirol träumt die 17jährige Trina davon, Lehrerin zu werden. Ihre bodenständige Mutter ist davon nicht begeistert, sie wirft der Tochter vor, ständig Gedanken im Kopf und ein Buch auf den Knien zu haben. Trina setzt sich durch, aber trotz Lehrerinnenexamen wird sie nicht unterrichten. Südtirol ist im Versailler Friedensvertrag Teil Italiens geworden, und Mussolinis Faschisten beginnen eine brutale Italienisierung des Landes. Die deutsche Sprache wird verboten, deutsche Namen verschwinden, deutsch-sprachige Angestellte werden entlassen. Die Bevölkerung verändert sich. Immer mehr Italiener, vor allem aus dem Süden des Landes, kommen auf Geheiß Mussolinis nach Südtirol.
In der Bevölkerung formiert sich Widerstand. „Katakombenschulen“ entstehen. An geheimen Orten werden Kinder in deutscher Sprache unterrichtet. Auch Trina versucht, dort zu unterrichten, aber es ist gefährlich. Wer erwischt wird, dem drohen Geldstrafen, Prügel, Rizinus (bei den Faschisten als demütigende  Strafe sehr beliebt) oder im schlimmsten Fall Verbannung. Gleichzeitig nehmen die Faschisten ein altes Projekt wieder auf: Den Bau eines Staudamms am Reschensee. Trina heiratet Erich, sie bekommen einen Sohn und eine Tochter und führen das beschwerliche Leben einer Bauernfamilie. Gleichzeitig nimmt der politische Druck auf die Menschen aus einer anderen Richtung zu. So wie Mussolini immer mehr Italiener nach Südtirol schickt, versuchen die deutschen Nationalsozialisten Druck auszuüben, damit Südtiroler Familien nach Deutschland ziehen. Der Konflikt zwischen denen, die gehen, und denen, die bleiben wollen, entzweit Familien und Freunde.
Der Staudammbau beginnt, und im gleichen Jahr müssen auch südtiroler Männer für Mussolini in den Krieg ziehen. Nach dessen Sturz kommen die Deutschen. Alles Italienische wird verboten und südtiroler Männer sollen nun für das nationalsozialistische Deutschland kämpfen. Erich überlebt, aber ein anderer Kampf geht weiter: Der Kampf um die Heimat, die dem Staudammbau zum Opfer fallen soll. Ein vergeblicher Kampf. Das verzweifelt-trotzige Ich bleibe hier hat keine Chance gegen über der Macht von Wirtschaft und Politik. Das Dorf  Graun wird geflutet, nur der Kirchturm bleibt aus Gründen des  Denkmalschutzes sichtbar, die anderen Häuser werden gesprengt. Entschädigungen erhalten die betroffenen Menschen nie.
 Der Kirchturm, der aus dem Wasser ragt, ist heute eine Touristenattraktion. Sein Anblick und eine Gedenktafel waren der Anlass für die Recherchen Mario Balzanos zur Geschichte Südtirols zwischen den Weltkriegen und zur Geschichte des Staudamms, dessen Bau nicht nur vielen Menschen die Heimat nahm, sondern auch viele Arbeiter das Leben kostete. Deren Gesundheit und Leben interessierte die Mächtigen in den Konzernen wenig.

Die Personen dieses Romans sind in der Mehrheit fiktiv, aber sie sind exemplarisch für Menschen, die nur  Figuren im Spiel der Mächtigen sind.

Marco Balzano, geboren 1978, lebt in Mailand und ist zurzeit einer der erfolgreichsten Autoren Italiens.

Noch ein Wort zur Geschichte Südtirols im vergangenen Jahrhundert:

Nach dem zweiten Weltkrieg ist die deutsche Sprache zwar wieder zugelassen, aber die versprochene Autonomie lässt auf sich warten. Es kommt immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Volksgruppen. Erst nach 1969 im sogenannten „Südtirolpaket“ wird die Autonomie verwirklicht und Deutsch zweite Amtssprache.

Elena Reimann

PS: Das Buch kann sowohl in der Zentralbibliothek als auch in der Zweigstelle Leherheide ausgeliehen werden!

Sprach-Café – jetzt online!

Sprach-Café für alle – jetzt online! Die Corona-Pandemie begleitet uns nun länger, als wir es jemals für möglich gehalten hätten und wann wir wieder in einen normalen Alltag zurückfinden können, ist weiterhin unklar.
Da wir den Austausch und das bunte Miteinander unter keinen Umständen weiter vermissen wollen, werden wir unser Sprach-Café vorerst in digitaler Form stattfinden lassen.

Wir starten damit am 18.03.2021 und treffen uns online via Zoom von 16-17 Uhr und 19-20 Uhr.

Für unser Online-Sprach-Café werden wir die Videokonferenzsoftware „Zoom“ nutzen.

Sie brauchen dafür nur einen PC|Laptop|Tablet|IPad|Smartphone, mit Kamera und Micro und wählen sich über folgenden Link ein:

https://zoom.us/j/97537767368?pwd=SVgzU0YvWmZVOHZiWFdhMXlqZHNrQT09

Meeting-ID: 975 3776 7368
Kenncode: Cafe2021

Das Online-Sprach-Café findet jeden Donnerstag von 16-17 Uhr und 19-20 Uhr statt.

Folgende Termine sind fest geplant (eine Verlängerung ist geplant):

18.03., 25.03, 01.04., 08.04. 15.04., 22.04., 29.04., 06.05., 13.05., 20.05., 27.05.

Ansprechpartner der Bibliothek:
Telefon:0471 590 2555

Frau Häussler
mailto:hanna.haeussler@magistrat.bremerhaven.de

Frau Keil
mailto:juliane.keil@magistrat.bremerhaven.de

Zögern Sie bitte nicht, sich bei weiteren Fragen an uns zu wenden.

Das Online-Sprach-Café erfolgt in Kooperation mit dem Freundeskreis der Stadtbibliothek Bremerhaven e.V. und der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Bremerhaven.

Der Lesetipp im Februar konfrontiert uns mit Rassismus und Gewalt, die bis in die Gegenwart reichen.

 Steph Cha (2020): Brandsätze, Ars Vivendi, Cadolzburg, 336 S.

Buchcover:  © Ars Vivendi Verlag

Die Buchempfehlung im Februar führt uns in die USA, genauer gesagt nach Los Angeles. Geschildert wird in dem Roman das Schicksal einer schwarzen und einer koreanischen Familie, die durch eine verhängnisvolle Tat miteinander verbunden sind. Die Autorin Steph Cha bezieht sich dabei auf ein reales Ereignis: 1991 tötetet die koreanische Ladenbesitzerin Soon Ja Du wegen eines vermeintlichen Diebstahls eine 15 Jahre alte schwarze Schülerin mit einem Schuss in den Hinterkopf. Die Tat wird vor Gericht nicht als Mord, sondern lediglich als Totschlag gewertet. Eine weiße Richterin verurteilt die Frau zu fünf Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 500 Dollar. Empört und verbittert muss die schwarze Bevölkerung das Urteil hinnehmen, eine Eskalation kann gerade noch verhindert werden. Als im April des darauffolgenden Jahres vier weiße Polizisten den Afroamerikaner Rodney King vor laufender Kamera brutal misshandeln und anschließend freigesprochen werden, brechen in der Stadt bürgerkriegsähnliche Unruhen aus. Über 50 Menschen sterben, es gibt 2400 Verletzte, in Koreatown werden mehr als tausend Läden in Brand gesetzt. Ein Zusammenhang mit dem Fall Soon Ja Du gilt als gesichert. Im Roman wird diese reale Geschichte fiktional in der Gegenwart fortgesetzt und aus zwei Perspektiven geschildert. Da ist zum einen der Bruder des Opfers, der Augenzeuge des Ereignisses war, und aus dem Blickwinkel der schwarzen Community erzählt. Die Tochter der Ladenbesitzerin bildet quasi den „Gegenpart“. Sie erfährt erst sehr viel später von den Geschehnissen der Vergangenheit und muss sich mit der Tat ihrer Mutter, den damit einhergehenden Lügen und den daraus resultierenden Folgen auseinandersetzen. Auch wenn diese damit verbundenen Verwicklungen nie geschehen sind, ist es der Autorin gelungen, die fiktive Handlung absolut glaubwürdig zu gestalten, nichts wirkt konstruiert, genauso könnten die Protagonist*innen gedacht, gehandelt und gefühlt haben. „Brandsätze“ ist ein analytischer, scharfsinniger und höchst spannender Roman, den man nicht aus der Hand legen mag. Darüber hinaus ist es ein hochaktuelles Werk, das den Blick auf eine zutiefst gespaltene, von Ressentiments, Diskriminierung und diffusen Ängsten geprägte amerikanische Gesellschaft wirft. Der gewaltsame Tod von George Floyd im Mai 2020 verstärkt die Bedeutung dieser Erzählung über Rassismus und die verheerenden Langzeitwirkungen von Gewalttaten.

PS: Der Roman kann in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden!

PPS: Steph Cha lebt mit Mann, Kind und Hund in Los Angeles. Ihr Vater, ein erfolgreicher Anwalt, kam vor mehr als einem halben Jahrhundert in die USA, ihre Mutter wenig später. Sie hatte laut eigener Aussage eine sehr behütete Kindheit, ging auf eine Privatschule – und samstags auf Wunsch ihrer Eltern auf eine koreanische Schule. Sie entwickelte mit den Jahren ein großes Interesse an den unauflösbaren Widersprüchlichkeiten des sogenannten Melting Pots. Näheres über die Autorin, ihre Perspektive und Herangehensweise gibt es hier: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/krimis-helfen-wenn-die-welt-duester-ist

Esther Lindenau

Leseclub

Leider kann auch im März kein Treffen des Leseclubs stattfinden. Wir hoffen sehr auf den April und halten Sie auf dem Laufenden!

Flohmarkt mal anders

Damit wir Projekte der Stadtbibliothek weiterhin unterstützen können, gibt es wieder die Möglichkeit, Bücher zu kaufen – wenn auch im kleinen Rahmen.

Die Stadtbibliothek stellt uns dafür ein Regal in der Zentralbibliothek im Hanse Carré zur Verfügung.

Taschenbücher kosten 0,50 € und gebundene Bücher 1,00 €. Das Geld bitte in die Dose stecken.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Der Lesetipp im Januar nimmt uns mit auf eine Reise um die Welt.

Winnemuth, Meike (2013), Das große Los. Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr, 4. Auflage, Knaus, München, 328 S.

Buchcover: © Penguin Random House
Verlagsruppe

Was würde ich tun, wenn ich in der Quizsendung „Wer wird Millionär“ 500.000 € gewinnen würde? Diese Frage hat sich vermutlich jede(r) schon einmal gestellt. Die Journalistin Meike Winnemuth, 50 Jahre, ledig, ohne Kinder muss nicht lange nachdenken und verwirklicht einen langgehegten Traum. Also: Koffer gepackt, Laptop und Kamera startklar gemacht, von allen schön verabschiedet und losgefahren. Ihre persönlichen Erlebnisse hat sie in diesem Buch verarbeitet. In 12 Briefen an Freundinnen und Freunde, ihre Eltern, ihren Publikumsjoker Jonas und ihr jüngeres Ich berichtet sie aus den 12 Städten, in denen sie jeweils 4 Wochen lang gelebt hat. Dies erweist sich als eine bereichernde und interessante Vorgehensweise, denn durch die verschiedenen Empfänger*innen hat jeder Brief einen anderen Charakter. Auf lockere, gut lesbare Weise erfahren die Leser*innen nicht nur viel Wissenswertes über die jeweilige Stadt und das entsprechende Land, die Mentalität und Kultur der Menschen, sondern auch über das persönliche Verhältnis zum jeweiligen Adressaten. An jeden Brief hängt Meike Winnemuth zudem eine Liste, in der 10 Dinge aufgezählt sind, die sie jeweils gelernt hat. Zum Beispiel, dass frittierte Bienen besser schmecken als frittierte Libellen (Shanghai), Flanieren ein wunderbarer Zeitvertreib sein kann (Buenos Aires) oder Radfahren die schnellste, angenehmste, erkenntnisreichste und glücksstiftendste Fortbewegungsart in der Stadt ist (Kopenhagen). Schon hier wird deutlich: Wer einen klassischen Reiseführer erwartet, wird enttäuscht sein. Vor allem auch, weil die Autorin die Rezipient*innen mit großer Offenheit an ihren Gedanken, Fragen und Reflexionen teilhaben lässt und damit zum Nachdenken über die eigene Haltung zu grundlegenden Lebensfragen animiert: Wer bin ich, was will ich, was sind meine Werte und Ziele? Was ist mir wichtig? Was brauche ich? Wie möchte ich mein Leben zukünftig gestalten? Ein Buch also, in dem es um viel mehr als eine bloße Reise geht. Und genau deshalb ist es eine wunderbare Lektüre zu Beginn eines neuen Jahres und besonders auch in Zeiten, in der wir gezwungenermaßen die nötige Muße haben. Trotz des ernsthaften Grundtons ist Meike Winnemuth ein humorvolles, unterhaltsames, inspirierendes, authentisches Buch voller Überraschungen und interessanter Begegnungen mit sehr unterschiedlichen Menschen gelungen, das zudem noch mit vielen schönen Fotos bebildert ist.

PS: Das Buch kann in der Zweigstelle Leherheide der Stadtbibliothek ausgeliehen werden.

PPS: Wer sich näher über die Autorin informieren möchte, kann das hier tun: https://www.meikewinnemuth.de/

Esther Lindenau

In Kürze können Sie hier den monatlichen Buchtipp lesen!

Wie die meisten Vereine und Initiativen, wird auch der Freundeskreis der Stadtbibliothek durch Covid-19 seit vielen Monaten in allen Aktivitäten ausgebremst. Wir müssen uns folglich neue Wege und Formen erschließen, um zum einen unseren Tatendrang auszuleben, vor allem aber um mit unseren Vereinsmitgliedern und allen daran Interessierten in Kontakt zu bleiben. Deshalb planen wir – zunächst für ein Jahr befristet –, jeweils zum 15. des Monats einen Buchtipp mit einer knappen Inhaltsangabe, Informationen zum Autor oder zur Autorin sowie einer kurzen Rezension einzustellen. Da viele Menschen zurzeit das Reisen sehr vermissen, möchten wir mit unseren Buchvorschlägen vorrangig dieses Manko aufgreifen und unsere virtuellen Besucher*innen anregen, mit Hilfe der Literatur ferne Länder und Kulturen, aber auch die nähere Umgebung und nicht zuletzt die Vergangenheit oder die Zukunft zu erkunden.

Am 15. Januar 2020 finden Sie hier den 1. Buchtipp!

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